Akzeptiere oder verändere - denn für die Vergangenheit gibt es keinen Kredit!

Sowohl die Landeselternvetretungen, als auch die Gesamtlandeseltern-vertretung und die Landesschulkonferenz, der neben Eltern auch die Schüler selbst angehören, werden zu Gesetzesentwürfen, Verordnungen oder sonstigen politischen Änderungsvorhaben die das Thema Bildung oder Schule betreffen, gehört.

In der Vergangenheit investierten die Mitglieder der Landeseltern-vertretungen sehr viel Freizeit und brachten die Anliegen und Wünsche der Elltern zu Papier. Leider gab es bis heute nie eine Rückmeldungen weshalb man in der Vergangenheit alle unsere Änderungswünsche abgelehnte. Spätestens stellt man sich hier die, ob sich ein ehrenamtliches Engagement überhaupt im Saarland lohnt. Hier ein paar Beispiele:   

Um Eltern eine echte Mitbestimmung zu ermöglichen, hatte die LEV-Grundschulen eine Novellierung des Schulmitbestimmungsgesetzes angeregt. Während SPD und Grüne unseren Vorschlag aufgegriffen haben und dies im Plenum beantragten votierten sowohl CDU-Mehrheitsfraktion als auch die FDP-Fraktion dagegen. So fand die Idee noch nicht einmal den Weg in die Landtagsfachausschüsse.

Die von der CDU-SPD Regierungskoalition beschlossene Mehwertsteuer-erhöhung bringt Jahr für Jahr dem Bund, den Ländern, den Landkreisen und den Kommunen zusätzliche Gelder in die Kasse. Kinderreiche Familien haben hier nach wie vor das Nachsehen und werden dabei immer wieder kräftig zur Kasse gebeten. Wenn es aber darum geht, Familien durch Lernmittelbefreiung und durch die Übernahme der Schülertransportkosten zu entlasten, ist plötzlich kein Geld mehr da.

Die Entschuldung der Haushalte habe oberste Priorität. Am Ende reicht es gerade noch für eine Erhöhung der Abgeordnetendiäten! Um unsere Kinder sicher zur Schule zu bringen forderte die Landeselternvertretung für jede Schülerin und jeden Schüler einen Sitzplatz im Schulbus. Hier verwies das Ministerium, das die Schließung ortsnaher Schulen zu verantworten hat, auf die Trägerschaften der Schulen.

Auf unsere Frage, ob die Strahlung von Mobilfunkantennen in unmittelbarer Nähe von Schulen und Kindergärten gesundheitschädigende Auswirkungen auf Kleinkinder haben, wurde mit dem Hinweis auf die eingehaltenen Grenzwerte beantwortet. Unsere Forderung, eine zwei km große Sicherheitszone in der unmittelbaren Umgebung von Schulen und Kindergärten einzurichten, wurde ignoriert. Die Landeselternvertretungen haben regelmäßig die Gelegenheit, zu Gesetzesänderungen, Verordnungen oder Richtlinien eine Stellungnahme abzugeben. Dabei werden wir von der Landesregierung oder vom Bildungsausschuss des saarländischen Landtages gehört. Bis heute wurde noch keine unserer Anregungen durch die Politik berücksichtigt. Man hat uns aber auch bis heute noch nicht gesagt warum unsere Vorstellungen bisher keine Berücksichtigung fanden. Eine solche kompromisslose Politik ist die Wurzel der Politikverdrossenheit. Hier weitere Infos über die Arbeit der Landeselternvertretung: http://www.elternvertretung-glevsaar.de/index.php?lid=41