Akzeptiere oder verändere - denn für die Vergangenheit gibt es keinen Kredit!

 



Nach der Wahl:

Geht es wieder aufwärts oder bleibt uns die Wirtschafts- und Finanzkrise noch weiter erhalten ?

Eines steht fest: Die Verschlechterungen und Ungerechtigkeiten, die für Rentner und Arbeitnehmer im Sozialbereich werden ihre Fortsetzung finden.


Die schlechte Nachrichten kamen ja gleich zu Jahresbeginn: Erneut kommen Strompreiserhöhungen auf die Verbraucher zu. Laut dem Verbrauchermagazin Verivox sollen aktuell mehr als 14 Millionen Haushalte von den Erhöhungen um durchschnittlich  8,5 Prozent betroffen sein. Pro Haushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 4.000 kWh sind mit Mehrkosten von zirka 74 Euro pro Jahr zu rechnen. Grund ist die weltweite Energieknappheit und die steigende Nachrage. In dieser Zeit leistet sich die Politik den Luxus, sowohl aus der Kohleförderung als auch aus der Atomenergie auszusteigen. Bei uns kommt der Strom ja aus der Steckdose! 

Doch das ist längst nicht das Ende der Fahnenstange. Beschlossen ist auch eine Absenkung des Rentenniveaus bis zum Jahr 2030 um rund ein Viertel. 
Damit ist für einen großen Teil der jetzigen Arbeitnehmer  Altersarmut vorprogrammiert.

Auch die Berufsunfähigkeitsrente wurde gestrichen. Eine Privatversicherung ist für viele Menschen viel zu teuer. Und die Erwerbsminderungsrente wird im Fall der Gewährung um 10,8 Prozent gekürzt.

Verschärft wird die Situation durch unterbezahlte, ungeschützte Beschäftigungsverhältnisse
oder Jobs ohne soziale Sicherung.

Zur Erinnerung: Beschlossen wurde auch die Rente mit 67. Zudem müssen die Rentner die Pflege und die Krankenversicherung selbst zahlen.
Vor 2004 war es nur  die Hälfte.

Mit dem Gesundheitsfonds ab 1. Januar 2009 wird die ungleiche Beitragszahlung zu Lasten der Versicherten verstärkt fortgeführt. Die bisherige solidarische Beitragszahlung von jeweils 50 Prozent wurde zu Gunsten der Arbeitgeber beendet.

Kassenpatienten müssen ärztliche Leistungen zukünftig selbst bezahlen. Alleine von 1982 bis heute wurde rund ein Viertel der Leistungen aus dem gesetzlichen Leistungskatalog des deutschen Gesundheitssystems gestrichen.

Wer glaubte, die Solidaritätsabgabe würde nun auslaufen hat sich ebenfalls getäuscht.

Auch die Kinder werden spüren, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander geht. Während auf der einen Seite die Gelder für finanzschwache Familien für Schulessen, die Übernahme der Schülertransportkosten oder Lernmittelbefreiung fehlen,
werden an anderer Stelle Wirtschaftsbälle und kostspielige Neujahrsempfänge gesponsert und durchgeführt.

 Wer glaubwürdig sein möchte sollte schon hier Zeichen setzen.